Aktuelles über Rotorflugmodelle


Rotorflugmodell mit Flettner-Rotor aus Popcorn-Bechern

(03.04.2017)

Ein ganz lustiges Video von einem sehr speziellen Rotorflugmodell, dessen Rotor aus zwei Pappbechern besteht, kann man bei YouTube anschauen. Dort sieht man auch, wie die Jungs mit Fehlschlägen umgegangen sind, und Verbesserungen gesucht haben. Hier geht's zum Video.


Rotorflugmodell aus USA

(21.08.2015)

Ein weiteres Rotorflugmodell, welches zumindest vom Boden abheben konnte, sieht man unten abgebildet. In YouTube findet man das entsprechende Video mit Details zur Bauweise.

 

 


Rotorflugmodell aus Japan 

(28.03.2013)

Ein ganz erstaunliches Rotorflugmodell wurde in Japan gebaut. Auffällig ist bei diesem Modell die hohe Fluggeschwindigkeit und dessen Wendigkeit. Die konventionellen Steuerflächen (Querruder, Seitenruder, Höhenruder) erscheinen im Vergleich zu den Flettner-Rotoren sehr groß. In YouTube findet man ein Video mit mehreren Flügen von diesem Rotorflugmodell.


Flettnerrotor in der Aviatik

(24.01.2013)

Rotorflugmodell von Daniel W. aus Schwyz

Wer hats erforscht? So lautet der Artikel von SwissLife in der Herbst Ausgabe 2012 (www.swisslife.ch/magazin), der unter anderem von Daniel W. als stolzen Besitzer eines Modellflugzeugs mit Flettner-Rotor und  erfolgreichen Teilnehmer von "Schweizer Jugend forscht" erzählt. Einhundert Stunden hat er benötigt, um sein Modell zu entwickeln und zu bauen. Auf dem Foto links sieht man ihn mit seinem Modell. Auffällig sind die vielen Scheiben, die sich über die ganze Spannweite des Rotors erstrecken. Die Steuerung erfolgt über Seiten- und Höhenruder. Außerdem kann die Rotordrehzahl und der Schub des Propellers über die Fernsteuerung individuell eingestellt werden.

Unter dem Motto Junge Köpfe - kluge Ideen hat der 46. Nationale Wettbewerb im Tessin stattgefunden. Die Leistung von Daniel W.  wird von einem Experten mit folgenden Worten gewürdigt: "Nach umfangreichen Recherchen entwirft und baut er einen ferngesteuerten Versuchsträger, den er mit unterschiedlichen Konfigurationen in der Halle erfolgreich zum Fliegen bringt". Das Modell hat bei einem Meter Spannweite ein Gewicht von 700 Gramm und fliegt mit Schrittgeschwindigkeit. Das Beherrschen dieses Rotorflugzeugs erfordert jedoch mehr Übung als angenommen.

Damit das Flugzeug möglichst leicht wurde, wurden für den Bau Schaumstoffplatten, Karbonrohre und Aluminiumzahnräder verwendet. Für die Herstellung der Einzelteile wurden Schablonen aus Holz angefertigt, da präzise ausgeschnittene Teile wichtig sind, um eine Unwucht der Rotoren zu vermeiden.

Abb.: Daniel W. mit seinem Rotorflugmodell (Mit freundlicher Genehmigung durch Swiss Life. Jede weitere Verbreitung dieses Artikels/dieses Bildes ist nicht erlaubt)


Rotorwing mit Thom-Rotor

(30.11.2012) 

Rotorwing II von Peter L. aus Solingen

Ein interessantes Konzept mit Thom-Rotor hat Peter L. aus Solingen entwickelt. Die Besonderheiten seines flugfähigen Modells sind neben dem Rotor zur Auftriebserzeugung auch die Vektorsteuerung, wodurch auf aerodynamische Steuerflächen verzichtet werden kann. Auf seiner Webseite (www.crazyplanes.de/u_rotators) findet man neben anderen Rotationsflugkörpern auch eine ausführliche Beschreibung zum Bau des Rotorwing I bis III. Ebenso werden Videos von den ersten Flügen gezeigt.

 

 

Abb.: Rotorwing II mit Thom-Rotor (Erstflug: 19.11.2012)   


Dimensionierung eines Flettner-Rotors

(22.11.2012) 

Microsoft Excel

Zur Dimensionierung eines Flettner-Rotors für Rotorflugmodelle steht nun ein kleines Microsoft Excel Tool zur Verfügung. In Abhängigkeit der Eingabeparameter Fluggewicht, Mindestfluggeschwindigkeit und relativer Endscheibengröße, wird die Geometrie des Rotors bestimmt und der Leistungsbedarf abgeschätzt. Dieses Tool kann als Beta-Version hier runtergeladen werden: Calculator  


Inter-Ex - das Treffen für Querdenker

(04.10.2012) 

Rotorflugmodell von R. Fischer und Serafin M.

Die Inter-Ex findet jedes Jahr in einem anderen europäischen Land statt. Dieses Jahr wurde diese Modellflugveranstaltung für Querdenker auf dem Fluggelände des HMSV in Vaihingen ausgerichtet. Unter den 143 Modellen befand sich auch ein Rotorflugmodell mit 4 Flettner-Rotoren. Dieses Modell wurde von R. Fischer und Serafin M. im Rahmen einer Diplomarbeit gebaut und nun auch vorgeführt. Bemerkenswert waren die extrem niedrigen Fluggeschwindigkeiten, die durch den großen Auftrieb der Flettner-Rotoren ermöglicht werden. Leider zerlegte sich das fragil gebaute Gerät bei seinem letzten Flug auf spektakuläre Weise in der Luft (Quelle: FMT 11/12).

Abb.: Rotorflugmodell mit 4 Flettner-Rotoren von
R. Fischer und Serafin M. (Quelle: www.hmsv.net)


AIAA Konferenz in den USA

(02.05.2012)

AIAA Aerospace Sciences Meeting 2012

Unter dem Titel Micro Air Vehicle lifted by a Magnus Rotor - A Proof of Concept wurde auf der diesjährigen Konferenz AIAA Aerospace Sciences Meeting ein Vortrag über die Entwicklung und den Bau des Rotorflugmodells Spicy gehalten. Zu diesem Vortrag wird auf der webiste der AIAA ein englischsprachiger Artikel mit der Identifikationsnummer AIAA 2012-0389 angeboten. Diesen Artikel kann man auch hier runterladen -> Download

 


Enercon E-Ship 1

(17.09.2011)

Rotorschiff E-Ship 1 von Enercon

Das E-Ship 1 von Enercon ist ein Frachtschiff mit vier Flettner-Rotoren, die elektrisch angetrieben werden, und bei günstigen Windverhältnissen bis zu 30% Treibstoffersparnis bringen sollen. Nach seiner erfolgreichen Erprobung in 2010, bei denen eine Geschwindigkeit bis zu 25 kn erreicht wurde, wird das E-Ship 1 nun für den Transport von Windkraftanlagen eingesetzt.

Für dieses Schiff wurde unter dem Aktenzeichen 30752816 eine Marke für Enercon eingetragen, wodurch das äußere Erscheinungsbild vor Nachahmung und Verwertung durch Dritte geschützt ist.


          Abb.: E-Ship 1 beim Auslaufen aus dem Emder Hafen.


Dissertation über MAV mit Flettner-Rotor

(01.08.2010)

Unter dem Titel "On the application of rotating cylinders to micro air vehicles" hat Herr Dr. Carmine Badalamenti eine Dissertation über seine wissenschaftliche Arbeit an Rotorflugzeugen veröffentlicht. Sie enthält unter Anderem eine umfassende Sammlung von experimentellen aerodynamischen Daten. Eine Kopie kann über die City University London bestellt werden. 

Abb.: Anstatt konventionellen Tragflächen wurden rotierende Zylinder zur Anwendung bei kleinen UAVs untersucht (Quelle: C. Badalamenti).
 


Hybrider Rotor auf der ILA

(06.06.2010)

Funktionsmodell eines Hybriden Rotors von J. Seifert

Auf der diesjährigen Internationalen Luftfahrtausstellung ILA in Berlin wird ein Funktionsmodell eines Hybriden Rotors präsentiert. Auf dem Stand von Assystem (Halle 11, Standnummer 123) im Supplier Center stehen Ihnen in der Zeit zwischen dem 08.06. und 10.06. kompetente Ansprechpartner zum Thema Rotorflugzeug zur Verfügung.


Abb.: Funktionsmodell eines Hybriden Rotors


Rotorflugmodell mit Thom-Rotor

 (24.01.2010)

Im September letzten Jahres ist es gelungen, ein flugfähiges Modell eines Rotorflugzeugs im freien Flug zu testen. Die Konfiguration dieses Modells ähnelt der Plymouth A-A-2004, es besitzt jedoch keinen Flettner-Rotor, sondern einen sogenannten Thom-Rotor, der wesentlich mehr Auftrieb bei geringerem Luftwiderstand erzeugen kann. Das charakteristische Merkmal dieses Rotors sind Scheiben, die über der Spannweite gleichmäßig verteilt angebracht sind. Diese Scheiben erhöhen die Zirkulation um den Zylinder und verstärken dadurch den Magnus Effekt.

Dieses Video dokumentiert vermutlich erstmalig den erfolgreichen freien Flug eines Rotorflugzeugs. Die harte Landung ist übrigens das Resultat eines Steuerfehlers, der zum Anhalten der Thom-Rotoren im Fluge führte.     

 

(Windows Media Player erforderlich) Download: Video 


Der Flettner-Rotor – eine gescheiterte Innovation?

 (10.01.2010)

Unter diesem Motto eröffnet das Technische Museum in Berlin eine Sonderausstellung vom 2. Februar bis zum 1. August 2010. Diese Veranstaltung wird in der Galerie in der Dauerausstellung Schifffahrt im Neubau stattfinden. "In Zeiten erhöhten Umweltbewusstseins und steigender Treibstoffkosten gewinnt die Idee des rotierenden Segelersatzes wieder an Aktualität."

 

Kurzer Beitrag von tv.berlin über die Sonderausstellung des Deutschen Technikmuseums
(Windows Media Player erforderlich) Download Video


Fliegender Zylinder

(1.01.2010)

Der Fliegende Zylinder bietet eine wunderbare Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit dem Magnus Effekt zu sammeln. Wer gerne möchte, kann sich hier einen Bastellbogen für einen fliegenden Zylinder runterladen. Einfach das Bild unten anklicken, Datei speichern, ausdrucken und zusammen basteln.

Dann den Zylinder mit rechter und linker Hand zwischen Zeigefinger und Daumen nehmen, schnell drehen und loslassen... 

Viel Vergnügen!

Bastellbogen für einen Flettner-Rotor

"Der Aerodaktyl"

 


Fesselflugmodell mit Flettner-Rotor

(08.08.2009)

"Walzenmodell" für den Fesselflug von N. Sutter

Die ersten Experimente mit einem Flettner-Rotor in einem Fesselflugmodell fanden im Sommer 2009 statt. Das Modell flog dabei in einem Kreis mit einem Durchmesser von 20 m, gefesselt durch eine Schnur. Zur Steuerung dienten zwei Ruderflächen am Heck, die über einen elektronischen Mischer als Querruder und Höhenruder dienten. Der Antrieb befand sich hinter dem Flettner-Rotor, jedoch vor den Rudern, wodurch er deren Wirksamkeit durch Anblasen verstärkte. Das Modell wog etwa 450 gr und flog bei einer Rotordrehzahl von etwa 2800 U/min bis zu 40 km/h schnell.

Abb.: Fesselflugmodell von N. Sutter (Draufsicht)